Die Bremsen

 

Nun ging es an die Bremsen. 
Nach dem Auseinanderbau kam das Entrosten. Die Bremstrommeln habe ich in einer Dreherei abdrehen lassen. Die Haltebleche und Trageflansche habe ich verzinken lassen. Problem ist, dass sich dann die Stellschraube nicht mehr drehen lässt. Zukünftig werde ich solche Sachen galvanisch verzinken lassen. 

Die Bremsbacken wurden von mir neu belegt. Das war eine Herausforderung, da ich die Bohrungen selbst setzen musste und diese dann noch behutsam versenkt werden mussten, damit der Nietenkopf passt. Das Absägen des Überstandes (Belege waren von einem Anhänger) stellte kein Problem dar. 
Viele Teile lassen sich auch heute noch aus alten LPG- oder KfL-Lagern beschaffen.

Die Radbremszylinder habe ich eingeweicht, mit ganz feinem Nassschleifpapier bearbeitet, neue Gummis rein und fertig. Bei drei von vier Radbremszylindern hat das auf Anhieb funktioniert. Die Kleinteile (auch die Federn) wurden galvanisch verzinkt. Man darf nur nicht vergessen, die Zylinder mit säurefreiem Fett vor Korrosion zu schützen.
Zur Erklärung: Bremszylinder und Kolben rosten fest, wenn man nicht dafür sorgt, dass ein leichter Fettfilm vor Korrosion schützt. Dieses wird besonders wichtig, wenn der P3 über Winter steht und somit die Bremszylinder nicht in Bewegung sind!

Die Bremsleitungen wurden neu verlegt. Meterware gibt es im normalen Handel.